Bachelor und Master-Abschluss in der Tasche? Dann setzen Sie doch mit einer Promotion der Hochschullaufbahn die Krone auf. Der Weg zum begehrten Doktortitel geht über die Doktorarbeit, die sogenannte Dissertation. Hier erfahren Sie, was es beim Promovieren zu beachten gibt.

Voraussetzungen für eine Promotion

Wer promovieren möchte, muss einen Doktorvater finden, mit dem er das Thema der Dissertation abstimmt, oder einen Platz in einem Promotionsprogramm ergattern. Voraussetzung für den Doktortitel ist begeisternde Motivation, Disziplin, Durchhaltevermögen und ein erfolgreich abgeschlossenes Erststudium mit guter Durchschnittnote. Generell haben Universitäten das Promotionsrecht. Fachhochschul-Absolventen können theoretisch auch promovieren, sie müssen sich dafür allerdings an einer Universität bewerben. Diese entscheidet anhand individueller Faktoren wie der jeweiligen Prüfungsordnung.

Eine Promotion greift die Erkenntnisse aus dem Erststudium auf und führt sie über eine eigens angefertigte Dissertation in die Forschungsrichtung weiter. Die Doktorarbeit muss eigenständig angefertigt sein und neue wissenschaftliche Erkenntnisse beinhalten. Sie wird nach erfolgreichem Abschluss veröffentlicht. Finanziert wird die Promotion über ein Stipendium oder die wissenschaftliche Mitarbeit an der Universität. Wer schon berufstätig ist, kann auch berufsbegleitend oder im Unternehmen selbst promovieren.

Hürden der Dissertation

Nachdem die Rohfassung der Doktorarbeit steht, ist es ratsam die Dissertation einem wissenschaftlichen Lektorat und Korrekturlesen zu unterziehen. Zwar sind Freunde, Verwandte und Studienkollegen auch eine gute Hilfe zum Gegenlesen, das Optimum holen Sie allerdings nur mit einem Profi-Lektorat heraus. Dabei prüfen und verbessern Experten Grammatik, Zeichensetzung und Rechtschreibung und optimieren den Schreibstil, ohne die inhaltlichen Aussagen zu verändern. Das dauert durchschnittlich fünf bis zehn Werktage. Mit dem Expressservice geht’s schneller. Geprüft wird zudem der der rote Faden sowie die Quellenangaben.

Neben Lektorat und Korrektur ist auch ein Plagiatcheck empfehlenswert. Das klappt verlässlich über eine Software. Sie spürt heikle Textpassagen auf, die im Anschluss vom Verfasser oder Lektor beseitigt werden können und prüft, ob die Normen des wissenschaftlichen Arbeitens eingehalten wurden. Ob bewusst oder unbewusst, Plagiate sind keine Seltenheit und passieren den Besten, obwohl jeder Student wissenschaftliches Arbeiten beherrschen sollte. Ein Plagiatsvorwurf ist sehr unangenehm und kann drastische Folgen haben. Eine Unachtsamkeit bei den Quellenangaben kann die Note negativ beeinflussen oder die komplette Arbeit kann abgelehnt werden – dann war die mühevolle Arbeit umsonst.

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