Die einfachste Variante, Geld zu verdienen, ist von Zuhause aus zu arbeiten. Doch nicht jede Heimarbeit ist seriös. Viele Angebote, die man im Internet findet, sind auf erotischer und sexueller Basis. Daher sollte man vorher gut recherchieren, denn es könnte sich dabei um eine Falle handeln.

Heimarbeit hat bisher noch keinen angesehenen Status eines soliden und sicheren Berufes erreicht, da sich hinter vielen Angeboten oft obskure Tätigkeiten verstecken. Der Verbraucherschutz warnt schon seit Jahren vor solchen dubiosen Verdienstmöglichkeiten und tatsächlich wurde in den letzten Jahren ein Rückgang der Heimarbeit verzeichnet.

Unseriöse Heimarbeit

Der Klassiker unseriöser Heimarbeit sind Jobangebote für Kugelschreiber-Montage, zumal diese schon lange maschinell hergestellt werden. Interessenten, die händeringend nach Arbeit suchen, fallen jedoch immer wieder auf diesen Trick herein und treten für das Material in Vorkasse, ohne jedoch Käufer zu haben. Das investierte Geld ist somit weg und Sie bleiben auf den Kugelschreibern sitzen.

Seriöse Heimarbeit

Firmen, die seriöse Heimarbeit anbieten, müssen dies beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt oder beim Amt für Arbeitsschutz anmelden. Vergleichbar mit Tarifverträgen gelten für die angestellten Heimarbeiter umfangreiche Sozialleistungen und Mindestlöhne sowie Kündigungs- und Mutterschutz.
Für einfach Büroarbeiten kann man zum Beispiel mit knapp sieben Euro rechnen. Hinzu kommen Zusatzleistungen wie Urlaubs-, Feiertags- und Heimarbeiterzuschlag.

Einen von der Deutschen Presseagentur (dpa) veröffentlichter Artikel zeigt ebenfalls die Risiken der Heimarbeit auf und untersteicht nochmals, worauf man achten muss.

Prinzipiell gehören Aufgaben wie Schreib- und Büroarbeiten, Montage- und Sortierarbeiten sowie Änderungsschneidereien zu den üblichen Heimarbeiten.

Weitere Informationen sowie eine Liste mit unseriösen Anbietern von Heimarbeit finden Sie hier